Nordkorea verurteilt UN Resolution und droht mit Nukleartest

Lee Sang Yong  |  2014-11-25 10:19

Das nordkoreanische Auenministerium verurteilte am Donnerstag den Resolutionsentwurf bezüglich der Menschenrechte des Landes, welcher am Dienstag vom Dritten Ausschuss der UN verabschiedet wurde und droht nun mit einem Nukleartest.

 

„Wir lehnen diesen gewaltvollen Resolutionsentwurf ab. Dieser wird von den Vereinigten Staaten angeführt, welche nur versuchen diesen sozialistischen Staat zu stürzen. Die Parteien, die diese Bewegung anführen und ihre Puppen werden voll und ganz für die Konsequenzen, die aus dieser antirepublikanischen ‚Menschenrechtsresolution resultieren, verantwortlich sein, so die nordkoreanische Ankündigung.

 

„Amerikas Aggressionen gegenüber Chosun [Nordkorea] macht es unausweichlich für uns noch weiterhin von Nukleartests zurückzuschrecken. Und unter diesen Umständen werden wir unsere Abschreckungsfähigkeiten ohne jegliche Einschränkungen stärken, um gegen gewaltsame Interventionen und Invasionsverschwörungen der USA agieren zu können, setzte das Statement fort.

 

„Wir haben unseren guten Willen bei der umfangreichen Zusammenarbeit bezüglich der Menschenrechte gezeigt und haben aktiv den Dialog und Austausch in diesem Feld gefördert. Dennoch haben unsere Aggressoren am Ende die Zusammenarbeit abgelehnt und stattdessen den Weg der Konfrontation gewählt.

 

„Die USA hatte nur eine Offensive zur Menschenrechtslage gestartet, weil sie einen  Vorwand zu einer gewaltvollen Intervention starten wollen, behauptet der Norden. „Die Realität in der das internationale Gesetzt sich vor gröeren Mächten beugt, bestätigt weiterhin unserer Annahme, dass Menschenrechte nur von einer Hoheitsgewalt kommt.

 

Ein Beamter des südkoreanischen Ministerium für Wiedervereinigung antwortete auf die Frage, ob Pjöngjang in der Lage sei einen weiteren Nukleartest durchzuführen: „Unsere Grundhaltung bei diesem Thema ist, dass Nordkoreas Versuche Nukleartests durchzuführen nicht erwünscht sind, da sie nicht nur die inter-koreanischen Beziehungen verletzen, sondern auch den Frieden auf der Halbinsel stören. Der Beamte fügte hinzu, dass Seoul ein wachsames Auge auf Bewegungen innerhalb des Nordens behalten wird.

 

Der Dritte Ausschuss der UN, welcher sich auf die Menschenrechtslage konzentriert, legte einen Entwurf einer Resolution betreffend den Menschrechte in Nordkorea vor, über dem am 18. November abgestimmt wurde. Der Entwurf, wurde unter anderem von Japan, der Europäischen Union und 60 weiteren Parteien vorgelegt und konnte mit der Mehrheit von 111 Stimmen (19 dagegen, 55 Enthaltungen) verabschiedet werden.  

 

Der Resolutionsentwurf schlägt vor den Fall der Menschrechtsverletzung in Nordkorea dem Internationalen Strafgerichtshof vorzulegen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

 

Inzwischen hat die Website 38 North, unter Leitung des US-Korea Institutes an der Johns Hopkins University, berichtet, dass es zunehmend mehr Belege dafür gibt Nordkorea „könnte Vorbereitungen treffen um den radiologisch-chemisches Laboratorium [in Yongbyon] wieder zu starten, in dem aus Kernbrennstoff waffenfähiges Plutonium gewinnen werden kann.

*Übersetzt von Christian Koch

 
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